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DER URWALD VON KERALA – WSSS

Schau, ein Überblick zum Projekt:

Standort: Indien, Kerala
Partner: Wayanad Social Services Society (WSSS)
Hand in Hand seit: 2016

Wieviele Bauern & Familien unterstützen das Programm?
18650 Kleinbauern in 497 Orten, verteilt auf verschiedene Regionen Wayanads and 2 Panchayaths (Cherankod & Nellakkotta) in der Umgebung um Nilgiri, Tumilnadu
Fläche: 14319.17 Hektar, davon sind 8560 Betriebe mit 5816,13 Hektar ökologisch zertifiziert & weitere befinden sich in der Umstellungsphase. Wir sind stolz, damit das größte Zertifizierungsprogramm für Kleinbauerngruppen in Kerala zu begleiten

Durchschnittliche Fläche pro Landwirt:
Die klassische Betriebsgröße liegt zwischen 2 und 5 Acre, das heißt circa ein halbes Fußballfeld

Das landwirtschaftliche Highlight:
Eindeutig die kleinen Regenwaldfarmen mit den abwechslungsreichen Parzellen, auf denen viele verschiedene Gewürze und Pflanzen gemeinsam angebaut werden.

Diese SoulSpice Gewürze haben hier ihren Ursprung:
Pfeffer, Ingwer, Kurkuma, Mango, Kardamom, Kokosnuss

Zurück zu Reinheit, Tradition und Natur – ein Schritt in die Zukunft des Geschmacks!

Seit den Anfängen von SoulSpice begleitet uns WSSS als Partner, der zeigt, dass nachhaltiges Wirtschaften auch in großem Maß möglich ist – werfen wir einen Blick auf die ganzheitlichen Bauernprogramme und sehen uns an, was die Arbeit vor Ort so besonders macht, schau:

Hand in Hand arbeiten über 18.000 Kleinbauern im Grün, die durch die WSSS unterstützt werden. Auf einer Fläche von fast 6000 Hektar (zum Vergleich: in Europa wird eine solche Fläche von ca. 200 – 300 Bauern bewirtschaftet) widmen sich die Bauern hingebungsvoll der Herausforderung, mit geschickten Anbauplänen so viele Familien wie möglich zu unterstützen und gleichzeitig die Natur zu erhalten. Eine gewaltige Aufgabe, die eine unglaubliche Koordination der Bauerngruppen erfordert!

Dabei ist WSSS in den Western Ghats aktiv – einem UNESCO-Weltkulturerbe und einer der acht Biodiversitätshotspots der Welt – und damit ein Standort, an dem die Arbeit in Symbiose mit der Natur von entscheidender Bedeutung ist. Hier wächst, inmitten des üppig grünen Regenwaldes unser Pfeffer: Angebaut nach traditionellen Anbaumethoden, wird jeder Schritt der Landwirtschaft von Hand ausgeführt. Die Felder, in denen er so gesund wächst sind fester Bestandteil des Regenwaldes, wo die Pfefferpflanzen von den Mineralstoffen der fruchtbaren Böden profitieren. Und damit kennst du schon einen Grund für den intensiven Pfeffer-Geschmack unserer Körner…

Höher-Schneller-Weiter: Warum der Pfeffer seinen Geschmack verliert

Gemeinsam mit Ecoland und WSSS haben wir ein Projekt zur Wiederbelebung indigener Pfeffersorten ins Leben gerufen, die aufgrund ihres Alters schon fast vergessen sind. Gerade diese Sorten sind es, die den intensiven Geschmack bieten und jedem Gericht die Geschmackskrone aufsetzen! Ein Einsatz, der sich lohnt, denn bisher wurden (wie bei so vielen Kulturpflanzen) die Sorten mit den besten Erträgen systematisch denen mit dem besseren Geschmack vorgezogen. Schnell kommen bei multinationalen Unternehmen hier auch Setzlinge von Hybrid-Pfeffersorten zum Einsatz, die noch widerstandsfähiger sind und noch höhere Erträge liefern.

Ein Vorgehen, das sich mit unserem Anspruch, Teil einer gesunden Wirtschaft zu sein, nicht vereinbaren lässt. Der Geschmack des Pfeffers geht verloren.

Zurück zur Natur und zum Geschmack!

Blicken wir auf die aktuell gängigen Anbaumethoden für Pfeffer stellen wir erschrocken fest, dass der Geschmack des Pfeffers oft gar keine Rolle spielt, sondern nur der Ertrag. Ein Weg, dem dieses Projekt bewusst gegensteuert: Mit einer Kartierung konnte der Verband circa 50 lokale Pfeffersorten identifizieren, die mit besonders intensivem Geschmack überraschen. Sofort war klar, dass es diese Sorten mit Unterstützung der Bauern zu vermehren und wieder anzupflanzen gilt! Wir haben begonnen, die geringer ausfallenden Erträge durch einen höheren Pries zu kompensieren.

Ein wichtiger Schritt für die Natur, vor allem jedoch für die Bauern, deren wichtigste Einnahmequelle in den Pfeffer- und Gewürzfeldern liegt. Um das Wohlergehen der Bauernfamilien vor Ort zu schützen und den geernteten Pfeffer besser vermarkten zu können, hat die WSSS die die Handelsorganisation Biowin gegründet. Die einfachere Zugänglichkeit ermöglicht noch mehr Unterstützung und erleichtert die Koordination der Weiterverarbeitung, da den Kleinbauern das Trocknen, Reinigen und Sortieren des Pfeffers abgenommen wird.

Damit ist Biowin unser lokaler Partner vor Ort! SoulSpice unterstützt die Idee des gesamten Projekts, in dem wir den Kleinbauern den qualitativ hochwertigen Pfeffer zu einem fairen Preisen abnehmen.

Biowin ist ein großartiges Beispiel für richtig betriebene Landwirtschaft, bei der große Gemeinschaften koordiniert werden, um die Bedürfnisse der Natur zu berücksichtigen. Gleichzeitig wird eine bessere Lebensgrundlage für die Bauern und großartig schmeckenden Gewürzen für die Kunden geschaffen.

Unser Herz hüpft bei dem Gedanken, dass wir die Arbeit der WSSS unterstützen dürfen.

Mit diesem Video rundest du den Einblick perfekt ab:

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