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„Nein“ zum Black Friday: Jeder Cent für Kinder und Frauen in Madagaskar

Soulspice Newsletter 2 - "Nein" zum Black Friday: Jeder Cent für Kinder und Frauen in Madagaskar

Als eines der zehn am stärksten von Katastrophen bedrohten Ländern der Welt ist Madagaskar ein Ort, an dem sich die Menschen durch vier Jahre anhaltende Dürre nicht selbst ernähren können. Was für uns in Deutschland nicht vorstellbar ist, ist hier die traurige Realität: Heuschrecken, rohe Kaktusfrüchte und wilde Blätter dienen als Nahrung gegen den anhaltenden Hunger, von dem vor allem Familien, Frauen und Kinder im Süden der Insel stark betroffen sind. Mindestens 1,47 Millionen Menschen sind allein hier dringend auf Nahrungsmittel- und Ernährungshilfe angewiesen.

Statt die Konsumausgaben durch Rabatte am Black Friday in die Höhe zu treiben, möchte sich SoulSpice für die von Hunger betroffenen Frauen und Kinder in Madagaskar einsetzen: In dem Land, aus dem unsere Vanille stammt, fühlen wir uns der Wertschöpfungskette verbunden und möchten zum Hinsehen ermutigen. Die Idee: Ein GREEN FRIDAY & die Möglichkeit, Gutes zu tun.

Auf dem Weg nach Madagaskar geht kein Cent verloren 

Das Welternährungsprogramm arbeitet gemeinsam mit der Regierung, um den Hunger in den Regionen zu stillen und den Menschen die dringend benötigten, nährstoffreichen Mahlzeiten zu schenken. Kurz vor der Weihnachtszeit ist es dieser Gedanke, der uns ermutigt, Projekte wie dieses in die Welt zu tragen und zu unterstützen.

„Nein“ zum Black Friday ist deswegen die für uns einzig richtige Entscheidung: Und jede Bestellung trägt Positives zu diesem Gedanken bei.

Denn jeder einzelne Cent jeder Bestellung, die am Freitag, 25. November über www.soul-spice.com eingeht, spenden wir zu 100% über das World Food Programm nach Madagaskar!*

Gutes Tun war noch nie so leicht. Wir freuen uns, dass diese Mission unsere gemeinsame ist.

Von 🧡en,

Boris und Meret von SoulSpice

*Aktion gültig am 25 Nov für Bestellungen in unserem Webshop www.soul-spice.com mit einem Höchstwert von 150 Eur pro Bestellung. Für Bestellungen über 150 Eur spenden wir den anteiligen Betrag von 150 Eur.

Naomi Meran: einfache orientalische Küche für Zuhause

Wir freuen uns, Ihnen in diesem Monat eine unserer Lieblingsbloggerinnen vorzustellen (http://www.limonrimon.ch/): Naomi Meran. Sie lebt seit vielen Jahren in der Schweiz, hat aber orientalische Wurzeln, und das zeigt sich deutlich in ihrer Küche, in der Gewürze eine entscheidende Rolle spielen. Wir empfehlen Naomis Blog LimonRimon, wo zahlreiche tolle Rezepte (darunter viele mit unseren Gewürzen) zu entdecken sind. Naomi bemüht sich darum, die Schweizer Blogger-Community zusammenzubringen, und bietet regelmäßig Workshops für digitale Unternehmer zu den Themen Influencer Marketing und Content Creation an.

 

1. Seit wann sind Sie Food-Bloggerin und wie hat es angefangen?

Ich habe meinen Blog im Mai 2014 gestartet, um so meine Interessen fürs Essen, für die Fotografie und die sozialen Medien zu verbinden. Ich war Beraterin bei einer Online-Marketing-Agentur und gab Workshops für Unternehmen im Bereich Content Marketing. Blogs spielen vor allem für Kleinunternehmen eine große Rolle, weil sie damit ihre Sichtbarkeit im Netz optimieren können. Mir reichte der Unterricht allein nicht mehr aus, also habe ich einen eigenen Blog aufgebaut. Mein Fokus war klar: Da ich schon immer gern gekocht habe und in einer schweizerisch-israelischen Familie aufgewachsen bin, habe ich die Küche des Nahen Ostens schon immer geliebt.

 

2. Sie haben einen sehr charakteristischen Stil. Was möchten Sie mit Ihren Bildern und Rezepten vermitteln?

Meine wichtigste Botschaft: Jedes Rezept erzählt seine eigene Geschichte, hat seinen eigenen Charakter und seinen eigenen Geschmack. Das möchte ich auch mit meinen Bildern zeigen. Die Zeit für die Settings der Bilder und das Foodshooting beanspruchen mindestens so viel Zeit wie das eigentliche Kochen. Kochen und Essen sind für mich sehr sinnlich und auch beruhigend. Meine Rezepte sind nicht kompliziert – jeder kann also ein orientalisches Gericht zu Hause zubereiten. Und natürlich möchte ich die Leute dazu inspirieren, neue Rezepte und Kombinationen auszuprobieren, also neue Geschichten zu erfinden.

 

3. Welche Köche und Blogger inspirieren Sie? Wer sind Ihre Favoriten?

Natürlich lasse ich mich von Yotam Ottolenghi und Sami Tamimi inspirieren. Ich sehe aber auch gerne, was junge Köche gerade in Israel tun.

Blogs wie https://ourfoodstories.com/, http://kraut-kopf.de/ oder http://www.ezgi-polat.com inspirieren mich mit ihrem fotografischen Stil.

 

4. Gibt es für Sie eine Lieblingsküche oder ein Lieblingsrezept? 

Meine Lieblingsküche per se gibt es nicht… ich bevorzuge jedoch mediterran, orientalisch und asiatisch. Ich liebe die thailändische Küche sowie die indische oder vietnamesische Küche. Zuhause lege ich Wert darauf, saisonal und regional einzukaufen. Ein Lieblingsrezept? Das ist sehr schwierig zu sagen. Es hängt davon ab, wo ich mich befinde: In Europa liebe ich frischen Fisch mit ein bisschen Salz und Olivenöl, in Tel Aviv liebe ich den Streetfood und in Fernost alle Arten von Suppen und Curries.

 

5. Welche Rolle spielen Gewürze in Ihrer Küche? 

Gewürze sind für mich die Seele eines jeden Rezepts. Die Gewürze und Kräuter erzählen die Geschichte eines Rezepts, sie erzählen von seiner Herkunft und seinem Land. Der Geruch von Gewürzen in meiner Nase lässt meine Gedanken wandern und inspiriert mich zu neuen Kreationen und Rezepten. Es gibt bei mir keine Reisen ohne Besuch der lokalen Märkte, denn hier entdecke ich die Gerüche eines Landes. Gewürze und Geschmäcker können für mich aber auch Identität und Heimat bedeuten. Bei jedem Besuch bei meinen Eltern, machen wir immer als erstes einen Rundgang im Garten.

 

6. Was ist Ihr Liebling unter den Gewürzmischungen?  

Ich liebe Za’atar. Za’atar ist der arabische Name für eine Kräutermischung, die in der israelischen Küche häufig verwendet wird. Der Geruch von Za’atar führt mich sofort zurück in meine Geburtsstadt Tel Aviv mit ihren Märkten und Restaurants. Za’atar ist eine mehrjährige Pflanze, die auch unter den Namen wilder Thymian, Bibel-Ysop oder libanesischer Oregano bekannt ist. Za’atar als Gewürzmischung besteht aus getrockneten Kräutern, Sesam, Sumach und Salz. Mit regionalen Unterschieden variiert auch die Mischung sehr von Region zu Region und von Familie zu Familie, und oft ist sie ein streng gehütetes Geheimnis. Das liebe ich.

 

Moderne Alchemie: Wie entsteht eine Gewürzmischung?

Pascal zählt zu jenen Innovatoren und Tüftlern, welche die Küche wieder in ein Laboratorium für neue Geschmäcker und Speisen verwandeln. 2016 publizierte Pascal Haag zusammen mit Esther Kern und Sylvan Müller den mehrfach preisgekrönten kulinarischen Bestseller «Leaf to Root», in dem er ausschließlich Rezepte für jene Überreste entwickelte, die bestenfalls auf dem Komposthaufen landen: Frittierte Maishaare, Curry mit Blumenkohlblättern, Chutney aus der Wassermelonenschale und Unzähliges mehr.

In einer langwierigen Test- und Experimentierphase hat Pascal Haag für SoulSpice teils traditionelle europäische und orientalische, teils völlig neue Gewürzmischungen konzipiert. Wir haben Pascal Haag gefragt, was ihn inspiriert, wie er die perfekte Mischung kreiert und welche Schritte von der ersten Idee bis zur definitiven Mischung im Regal durchlaufen werden.

 

Die neue Vegi-Kollektion

Oft wurde uns schon in der Kindheit beigebracht: Man muss Gemüse essen, weil es gesund ist, auch wenn es einem nicht schmeckt. Die gemeinsame Kollektion von Pascal Haag und SoulSpice lässt diese Erfahrungen von früher auf einen Schlag vergessen. Sie weckt eine neue Lust am Gemüse und inspiriert zu spannenden kulinarischen Streifzügen.

Die Kollektion besteht aus Klassikern, wie Café de Paris, Dukkah und einer Mischung für Salate, sowie aus ganz neuen Kreationen, wie z.B. Green Umami und einer orientalischen Mischung, die Reisgerichten und Eintöpfen eine exquisite Note gibt, ohne dass man dazu zehn verschiedene exotische Gewürze braucht.

 

Wie kommt man von der Idee zur fertigen Mischung im Regal?

Pascal: Nachdem die einzelnen Mischungen in der Theorie festgelegt waren, ging es an die praktische Umsetzung: Zutaten suchen, Mischen, Tüfteln, Probieren, Testen… bis die Kollektion in groben Zügen festgelegt war. Anschließend ging es ans Fine-Tuning der einzelnen Mischungen, damit nicht nur jede einzelne für sich perfekt ist, sondern sich die Kollektion als Ganzes optimal ergänzt.

Generell kann man eigentlich nie sagen, dass eine Mischung definitiv fertig ist; sie kann immer noch verbessert oder verändert werden, z.B. mit einer neuen Zutat oder einem anderen Mahlverfahren, etc. Aber wenn es passt, dann passt es, und man weiß, es ist ‚the one‘. Es kommt natürlich auch auf die Art der Mischung an. Bei Klassikern will man nicht nur den einen bestimmten Geschmack re-kreieren, sondern auch eine bestimmte Erinnerung, die man damit verbindet. Wie z.B. beim Dukkah oder Zaatar. Da haben wir in Jordanien 10 bis 15 verschiedene Dukkah- und Zaatar-Mischungen probiert und dann versucht sie zu re-kreieren. Das ist viel schwieriger, als etwas ganz Neues zu entwickeln.
Bei neuen Kreationen orientiert man sich an der ursprünglichen Vorstellung, die man bei der Konzeption des Gewürzes im Sinn hatte. In beiden Fällen tüftelt und probiert man einfach so lange, bis es sich einstellt, dieses sichere Gefühl, das optimale Geschmackserlebnis gefunden zu haben.

Manchmal passiert das aber auch ganz zufällig. Das Hanf Umami z.B. ist entstanden, als ich an einem Salatgewürz arbeitete.  Die ‚fertige‘ Mischung hat dann aber in Kombination mit Öl und Essig einfach nicht zum Salat gepasst. Das war natürlich erst mal ein Rückschlag, weil die Mischung an sich völlig genial war, vor allem für die vegetarische Küche. So dachten wir, dass es zwar als Salatgewürz nicht passt, es aber viel zu schade wäre, es ‚in die Tonne zu treten‘; es war einfach nur falsch eingesetzt. So entstand diese separate Umami-Mischung, die hervorragend zu Kartoffeln, Käse und Ofen-Gemüse passt.

 

Was war am schwierigsten, was hat am meisten Spaß gemacht?

Pascal: Am meisten Spaß gemacht hat das Rumtüfteln, Ausprobieren, auch das fachlich-technische Forschen; z.B. zu fragen, wie ich eine bittere Note wegbekomme oder wie ich eine herbe Note ausgleichen kann. Es kommt natürlich auch durchaus vor, dass man etwas probiert und es überhaupt nicht funktioniert, und dann muss man nochmal von vorne anfangen, da alle Versuche, es doch hinzukriegen und zu ändern nicht klappen. Oder man muss ‚outside the box‘ denken, wie es beim Umami der Fall war. Nur weil es für den gedachten Zweck nicht passt, bedeutet das nicht, dass es generell nicht brauchbar ist.

Die Alchemie, war auch gleichzeitig die größte Herausforderung: Etwas zu finden, von dem man nicht genau weiß, wie man den Geschmack hinbekommt.

Die größte Schwierigkeit war das Produzieren für große Mengen. Normalerweise entwickle ich Mischungen für ein bestimmtes Gericht, und das selbstverständlich in viel kleineren Mengen. Das Hochrechnen auf die Mengen, die für die Kollektion benötigt werden, ist etwas ganz anderes. Dabei kann sich das Geschmacksverhältnis entscheidend verändern, so dass manches einfach nicht mehr funktioniert. Das war grundsätzlich schwieriger als ursprünglich gedacht, vor allem in Bezug auf die richtigen Verhältnisse.

Teilweise war es auch mühevoll, die richtigen Zutaten zu finden. Für das Zaatar ist es extrem aufwendig, das authentische Zaatar-Kraut in Bio Qualität zu bekommen. Wir sind hier immer noch auf der Suche und haben bewusst entschieden, die Mischung noch nicht auf dem Markt zu bringen, solange sie nicht in perfekter (Bio-)Qualität vorliegt.

 

Hast Du eine Lieblingsmischung?

Pascal: Einen Liebling kann ich eigentlich gar nicht bestimmen, denn die Mischungen sind alle sehr unterschiedlich, und alle haben ihre eigene, ganz besondere Geschichte, die sie speziell macht.

Ich habe mich auch mit allen Mischungen intensiv auseinandergesetzt und viel recherchiert und probiert. Die Entstehung jeder einzelnen Mischung verbindet mich mit ihr, z.B. meine Reise durch Jordanien mit Dukkah und Zaatar oder beim Salatgewürz gerade das Unbekannte. Was ist eigentlich ein Salatgewürz? Wie verwendet man es? Und wie kann ich etwas kreieren, von dem ich nicht genau weiß, wonach ich eigentlich suche? Bei der „Duft des Orients“-Gewürzmischung fand ich es sehr spannend etwas zu entwickeln, dass vielseitig für persische /orientalische Gerichte verwendbar ist. Als ich die ersten Versionen dieser Gewürzmischung hatte, ging es dann deshalb noch viel weiter. Im nächsten Schritt wollte ich herausfinden welche Gerichte damit Gewürz werden können  und ob die Düfte des Orients im Gericht auch spürbar sind…danach habe ich diese Erfahrungen in die Verbesserungs-Phase der Gewürzmischung gesteckt. 

Würzen und Mixen

Es ist ein wichtiger Trend: Cocktails mit Gewürzen!

Zusammen mit dem Swiss Casino Zürich wollen wir diesem Trend frönen und uns doch für einen guten Zweck einsetzen. Deshalb haben wir einen Cocktail-Event organisiert, bei dem alle Erlöse an ein Entwicklungsprojekt in Togo gehen. Unterstützt werden Kleinbauern beim Aufbau einer Kooperative und eines landwirtschaftlichen Ausbildungszentrums.

Anna Albrecht, die Barmanagerin des Swiss Casino Zürich, hat für den Event fünf Cocktails entworfen und uns ihre Tipps verraten. Anna ist Deutsche, und ihre Leidenschaft sind gutes Essen und Trinken, – und fabelhafte Blumen-Tattoos. 2011 zog sie nach Zürich und belebt seither mit ihrer überschäumenden Energie die Limmatstadt.

Anna, wie und wieso bist Du Barkeeperin geworden?

Ich war schon mein ganzes Leben lang in der Gastronomie tätig: zuerst in der Küche, danach in einer Bäckerei. Aber irgendwie war mir die Küche nicht spannend genug, und ich habe angefangen nebenbei auch Drinks zu mixen. Ich habe dann eine Ausbildung gemacht, und als ich 2011 in die Schweiz gezogen bin, habe ich nur noch das gemacht. Letztes Jahr habe ich meine Ausbildung als Barmanagerin abgeschlossen und leite seitdem die Bar im Swiss Casino in Zürich.
Ich schätze die völlige Freiheit, die ich bei der Entwicklung neuer Drinks habe. Ich kann meine Kreativität da voll ausleben, und ich liebe den direkten Kontakt zu den Menschen.

Wie entwickelst Du neue Cocktails?

Meine Inspiration entlocke ich immer den Produkten, mit denen ich arbeite, meistens was Regionales oder was trendy ist, oder ein neuer Gout. Wenn ich mal weiß, mit welchen Produkten ich arbeiten werde, kann ich mir immer sehr gut die verschiedenen Aromen vorstellen, und suche dann die passenden Ingredienzien, um einen harmonierenden und geschmacklich ausbalancierten Drink zu bekommen.

Es gibt keine festen Regeln für den perfekten Cocktail, weil wirklich jeder seine eigenen Präferenzen hat.

Wieso hattest Du Lust, an einem Cocktail-Fundraising mitzumachen?

Ich war sofort dabei, weil es um zwei Sachen geht, die ich liebe: Cocktails und die Unterstützung von Menschen in Schwierigkeiten.

Ich habe ein Jahr in Indien gelebt und habe dort mit Frauen gearbeitet, um sie beim Aufbau kleiner Unternehmen zu unterstützen und ihnen zu Mikrokrediten zu verhelfen. Auch Englisch habe ich ihnen unterrichtet.

Ich erinnere mich an das fantastische Essen und die vielen Gewürze. Ich bin dort viel gereist, habe viel Zeit mit den Leuten verbracht und habe sehr viel von ihnen gelernt. Ich koche auch heute noch sehr viel asiatisch und ganz speziell indisch.

Deshalb freue ich mich total auf den Cocktail-Event; ich habe dafür fünf spannende und sehr unterschiedliche Cocktails entwickelt.

Wie passen Gewürze und Cocktails zusammen?

Gewürze sind heute nicht mehr von Cocktails wegzudenken. Cocktails ohne Gewürze sind schlicht langweilig. Ob Kardamom, Nelken, Ingwer oder Kräuter, sie machen Drinks einfach spannend.

Mein Lieblingsgewürz von SoulSpice ist jenes für Chai Tee, es schmeckt super und authentisch. Man kann so viele Sache damit machen: Apfelkuchen, Gewürzschlagrahm, oder Chai-Sirup. Der Sirup ist ideal für süße Dessert-Cocktails, und es wäre sicher auch fantastisch für einen Winter-Grog (heißes Wasser, Rum und Chai-Sirup).

Auf welche Arten kann man Gewürze in Cocktails verwenden?

Am einfachsten ist es, sie direkt zuzumischen (ein bisschen Pfeffer in den Drink mahlen, Chili fein schneiden oder 2-3 Kardamom-Kapseln zerstoßen). Da erlebt man den frischen Geschmack der Gewürze, und das verhilft dem Drink zu einem schönen Extrakick.

Die Gewürze sind auch ausgezeichnet zum Einlegen in Getränke geeignet. Ob grüner Pfeffer in Wodka oder Piment, Zimt und Nelken in Rum, es gibt einfach so viele mögliche Kombinationen. Mein Geheimtipp: Die Gewürze und den Alkohol in einer verschlossenen Flasche für zwei Waschgänge in die Spülmaschine (max 70°) stellen. Die Geschmacksentfaltung der Gewürze wird so beschleunigt. Sonst kann man die Gewürze auch einfach eine Woche lang im Alkohol stehen lassen.

Und schließlich lässt sich aus allen Gewürzen auch Sirup machen. Chai-Tee-Gewürz, Kardamom oder Ingwer sind fabelhaft dafür. Man kann einfach Wasser und Zucker 1 zu 1 zusammen kochen und die Gewürze dazu geben, und schon ist der Sirup fertig. Habanero-Sirup würde ich jetzt vielleicht nicht empfehlen, aber sonst ist alles möglich.


In Partnerschaft mit Swiss Casinos Zürich

Logo Swiss Casinos Zürich

Sinnliche Gewürze

 

Wer kennt sie nicht, die berühmte Liebesgeschichte von Tristan und Isolde? An deren Anfang steht ein Liebestrank, den Isoldes Mutter mit Kräutern und Gewürzen braut, damit ihre Tochter in ewiger Liebe zum künftigen Mann entflamme. Wie genau sich dieser Trank zusammensetzte, wissen wir glücklicherweise nicht, aber ein Teil unserer Gewürze war gewiss dabei!

Seit Jahrhunderten werden Gewürze in der ganzen Welt als Aphrodisiakum verwendet und gepriesen: Minze, Zimt, Kardamom, Ingwer, Safran und Vanille. Man begegnet ihnen in mittelalterlichen Rezepturen für Liebespülverchen, findet sie aber auch auf dem Index verbotener Stoffe in Klöstern. Bei Mönchen und Nonnen wollte man nicht unnötig die Sinne wecken. Denn genau das bewirken gewisse Gewürze, indem sie Puls und Durchblutung erhöhen.

Hier ist unsere Auswahl von 5 Gewürzen die nicht nur Ihre Speisen, sondern auch Ihre Nächte würzen! Aber machen Sie es nicht so wie Isolde, die den Liebestrank mit dem Falschen teilt, was nicht wirklich gut endet. Seien Sie also vorsichtig, denn wir können unmöglich die Verantwortung für die unglücklichen Liebesgeschichten übernehmen, die von unseren Gewürzen ausgelöst werden können!


Ingwer gemahlen Gewürz - Bio-Ingwer

Ingwer: Ingwer erhöht die Durchblutung und die Körpertemperatur. Schon die berühmte französische Comtesse du Barry, Mätresse von Ludwig XV. und vielen andern, verabreichte ihren Liebhabern Ingwer, um deren Verlangen und Lust zu erhöhen. Ingwer kann in Detox-Tee, Golden Milk, Ingwer-Bouillon und zum Würzen vor allem von Fleischgerichten verwendet werden.

Unsere 3 überraschenden Ingwer-Partnerschaften:

  • Ingwer und Gurke: Ingwer wirkt wie Schmuck in Salaten, Suppe oder Saucen der etwas alltäglichen Gurke.
  • Ingwer und Kohl: Beim Kochen verliert der Kohl etwas von seiner Würzigkeit, Ingwer bringt sie zurück!
  • Ingwer und Südfrüchte: Für Orangen, Aprikosen Mangos, süss oder salzig, ist Ingwer der herausfordernde Gewürzpartner in Gebäcken, Saucen und Desserts!

Ganze Chili, Chili-GewürzChili: Das Capsaicin im Chili bringt Körper und Blut in Wallung. Es setzt im Gehirn auch Endorphine frei, sogenannte Wohlfühlhormone. Chili steigert das sexuelle Verlangen und führt zu geröteter Haut, geschwollenen Lippen und bei sehr scharfem Chili auch zu Schweissausbrüchen.

In der Geschichte wurde Chili von mehreren Kulturen nicht nur als Aphrodisiakum, sondern auch als Anästhetikum verwendet, um chronische Schmerzen zu lindern. Der mexikanische Kaiser Moctezuma soll seine Schokolade mit Chili getrunken haben, um seine Zunge zum Tanzen zu bringen, bevor er seine Mätressen aufsuchte.

Unsere 3 überraschenden Chili-Partnerschaften:

  • Chili und Frischkäse: Chili reisst Ziegenkäse, Ricotta, Hüttenkäse aus ihrem behutsamen Dasein.
  • Chili und Ananas: Ananasstücke mit Chilipulver und Salz vermischen. Ein verführerisches Salatwunder als Vorspeise oder Nachtisch!
  • Chili und Broccoli: Broccoli-Röschen mit zerstossenem Chile im Öl rösten. Sie entdecken ein neues Gemüse, das es in sich hat!

Ganze Muskatnuss - Bio-GewürzMuskatnuss: Muskatnuss wird seit mehr als 5000 Jahren wegen seiner medizinischen Eigenschaften verwendet. Die Araber benützten sie vornehmlich für die Behandlung von Übelkeit, Atemnot und sogar Hauterkrankungen. Die Hindus schätzten das Gewürz als sexuelles Stimulans vor allem bei Männern mit schwach gewordener Libido.2005 wurde die alte Hindu-Weisheit wissenschaftlich mindestens für die Ratten bestätigt, denn es wurde nachgewiesen, dass die Muskatnuss in richtiger Dosierung die Libido des Ratten-Männchen erhöht.

Die Muskatnuss kennt man auch als Betäubungsmittel. In hohen Dosierungen wirkt sie halluzinogen und kann sogar zum Tod führen. Da wollen wir es doch lieber bei den kleineren Dosierungen der Gewürzküche belassen!

Unsere 3 überraschenden Muskatnuss-Partnerschaften:

  • Muskatnuss und Äpfel: Apfelmus mit etwas Honig und frischem Muskat mischen, ein süss-würziges Versprechen.
  • Muskatnuss und Avocado: Als Sauce oder Salat (z.B. mit Meerfrüchten) ist das Gericht ein Testosteronstoss!
  • Muskatnuss und Aubergine: Frittierte Auberginen, bestreut mit frisch geriebener Muskatnuss, sind eine einladenden Aperitif-Beilage.

Kardamom ungemahlen, Bio-GewürzKardamom: Kardamom, auch als „Königin den Gewürzen“ bekannt, hat eine wärmende und durchblutende Wirkung, was dem Gewürz wohl auch zu seinen Eigenschaften als Aphrodisiakum verhilft. Für diese Wirkung könnte aber der hohe Cineol-Gehalt des Kardamoms verantwortlich sein. Im Tierreich werden die Männchen mehrerer Arten von einer hohen Cineol-Mengen angezogen.

In Indien kauen Frauen und Männer oft Kardamom, um einen frischen Atem zu haben.

Unsere 3 überraschenden Kardamom-Partnerschaften:

  • Kardamom mit Milch: Milch mit Kardamom und Zimt aufkochen, ziehen lassen, abseihen und nach Belieben süssen. Das diskrete Aphrodisiakum
  • Kardamom mit Banane: Eine harmonische Partnerschaft in Gebäcken, Desserts oder orientalischen Gerichten.
  • Kardamom mit Wurzelgemüse: Für Möhren, Pastinaken ist Kardamom ein anspruchsvoller Partner mit aufreizender Wirkung.

Vanilleschote - Bio-VanilleVanille: Dieser süße Stengel erhöht als mildes Stimulans die sexuelle Erregung. Schon im 18. Jahrhundert wird Vanille von Ärzten und Alchemisten empfohlen, um die männliche Potenz zu verbessern.

Im prähispanischen Mexiko, dem Ursprungsland der Vanille, wurde die Pflanze hauptsächlich in Verbindung mit Kakao verwendet. Das ohne Zucker getrunkene Chocolatl, eine ungesüßte heiße Schokolade, war nur privilegierten Schichten zugänglich. Um dem Getränk die Bitterkeit zu nehmen, mischte man ihm Vanille bei.

Unsere 3 überraschenden Vanille-Partnerschaften:

  • Vanille und Tomate: Die Vanille kitzelt in Tomatengerichte eine spezielle Würzigkeit heraus.
  • Vanille und Kaffee: Mit Vanilleeis oder Vanille-Zucker wird Kaffee zum verführerischen Edelgetränk.
  • Vanillebutter und gebratenes Fleisch: Vanille in gesalzene Butter binden und in geringen Mengen über dem gebratenen Fleisch schmelzen lassen. Eine ambivalente Partnerschaft!

Unser Tipp: der SoulSpice Chai-Tee kombiniert Ingwer, Kardamom, Zimt, Pfeffer und Muskatblüte… Das Kombi-Aphrodisiakum für den perfekten Abschluss jedes Abendessens.

Wir wünschen Ihnen ein frohes neues Jahr!

Januar. Die Weihnachts- und Partyzeit ist vorbei, Magazine und Blogs verordnen Detox; dieses Mal gilt es die guten Vorsätze wirklich umzusetzen, die Tage sind kurz und kalt, die Nächte lang, und der nächste Sommer scheint noch unendlich weit weg…

Kein Wunder also, dass viele den Januar überhaupt nicht mögen. Für unser SoulSpice–Team jedoch hat der erste Monat im neuen Jahr seinen besonderen Reiz. Es ist ein Neuanfang und eine ideale Zeit, um Kräfte zu sammeln sowie Körper und Geist auf den Winter einzustellen. Denn dieser fängt jetzt erst richtig an!

Aber wir unterziehen uns keiner strengen Diät und wollen noch weniger auf alles verzichten, was wir gerne essen. Damit würden wir uns den Januar ja tatsächlich unerträglich machen! Vielmehr setzen wir auf die Kräfte der Natur, nämlich auf die heilende Wirkung von Pflanzen und vor allem von Gewürzen.

Dafür haben wir uns mit Ayurveda beschäftigt, der uralten Wissenschaft (Ayur) des Lebens (Veda). In Indien wird Ayurveda seit Jahrtausenden praktiziert und ist auch heute nach wie vor fester Bestandteil der Kultur. Beim ayurvedischen Ansatz sind die Prävention und die Erhaltung des individuellen Idealzustandes von zentraler Bedeutung.

Daher werden wir den Januar nützen, um unser Immunsystem zu stärken, unseren Stoffwechsel anzukurbeln und neue Energien zu tanken. Je kälter es ist, desto wärmender sollte man sich nach Ayurveda ernähren, d.h. warme Speisen zu sich nehmen, aber auch Nahrungsmittel mit einer grundsätzlich wärmenden Wirkung bevorzugen. Unser Wundermittel in dieser kalten Jahreszeit heißt deshalb Kurkuma – ein reines Zaubergewürz. Warum das so ist und wie die Kurkuma-Kräfte wirken , werden wir in unseren nächsten Beiträgen ausführen.

In diesem Sinne wünschen wir allen einen guten Start ins neue Jahr!